Krakau 2018

Studienfahrt der Q1.A nach Krakau

Am Donnerstag, den 24.05.2018 fuhren wir gemeinsam nach Krakau. Zunächst nahmen wir den Zug nach Hamburg. Von dort aus ging es mit dem ICE nach Berlin und anschließend mit dem Bus nach Krakau.

Am Freitag und Samstag schauten wir uns die Stadt an. Am Freitag besichtigten wir das Wawel-Schloss sowie die Krakauer Altstadt. Am Nachmittag besuchten wir eine Synagoge sowie einen jüdischen Friedhof. Am Abend des Tages haben wir in einem jüdischen Restaurant unweit der zuvor besuchten Synagoge gegessen. Die jüdischen Spezialitäten fanden bei uns allen guten Anklang.

Am Samstag besuchten wir das ehemalige sozialistische Vorzeigeviertel Nowa Huta. Sinn und Zweck dieses Viertels war die Unterbringung der Arbeiter des nahegelegenen Eisenwerks.

An diesen beiden Tagen begleitete uns eine stets freundliche Touristenführerin, die uns viel erklärte und gut auf Fragen antworten konnte.

Am Sonntagmittag besuchten wir die Fabrik von Oskar Schindler, welcher durch die Anstellung von Juden aus Konzentrationslagern in seiner Fabrik, diesen das Leben rettete.

Nachmittags konnten wir unsere Zeit selbst gestalten. Einige nutzten sie, um sich auszuruhen, andere gingen einkaufen oder besuchten weitere Ausstellungen in Krakau.

Am Montag, den 28.05. besuchten wir das Konzentrationslager Auschwitz I und II. Wir fuhren von unserem Hostel aus mit einem Bus nach Auschwitz. Nach der einstündigen Fahrt erreichten wir zunächst das Konzentrationslager Auschwitz I. Wir besichtigten die einzelnen Baracken und sahen mitunter auch die Schuhe, Koffer, Töpfe und weitere Gegenstände, die den Häftlingen von den SS-Männern unter dem Vorwand, diese später zurückzubekommen, abgenommen wurden. Ein weiterer Anblick, der uns alle schockierte waren mehrere Tonnen Haare der Opfer, welche in einer der Baracke hinter einer Glasscheibe aufgeschüttet waren.

Nach dieser Führung fuhren wir mit dem Bus in das nicht weit entfernte Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

Nachdem wir jenen Ort besucht haben, an dem mehr als eine Million Menschen getötet wurden, fuhren wir dem Bus zurück zu unserem Hostel in Krakau. Während der Rückfahrt waren alle in sich gekehrt und und dachten darüber nach, was an diesem Ort geschehen ist.

Die Gedanken lassen sich nicht in Worte fassen.

Am Dienstag, unserem letzten Tag in Krakau, besuchten wir das Salzbergwerk in Wieliczka. Nachdem wir Frühstück gegessen haben, wurden wir mit einem Bus von unserem Hostel in die Stadt Wieliczka gefahren. Dort angekommen, ging es für uns 65 Meter unter die Erde. Während wir durch die Minenschächte geführt wurden, kratzten wir fleißig an den Wänden und probierten das Salz. Das Faszinierendste in der Mine war die riesige unterirdische Kapelle, welche durch Menschenhand dort entstanden ist.

Am Mittag endete die Führung. Wir fuhren mit dem Bus zurück zum Hostel in der Krakauer Innenstadt. Hier angekommen hieß es dann noch rasch Souvenirs kaufen und Koffer packen, denn am nächsten Tag stand schon die Heimfahrt nach Lübeck an.

(Hubert Kompolt Q1.A)

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