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Europäische Schulen erforschten die Auswirkungen
des Klimawandels
Sechs europäische Schulen trafen sich zum Abschluss des zweijährigen europäischen Projektes "Regional Effects of Climate Change – An Intercultural Dialogue" in Österreich. Was im Januar 2009 an der Ernestinenschule in Lübeck begonnen hatte, ging nun nach Stationen in Hoyanger (Norwegen), Istanbul (Türkei), Bilbao (Baskenland), Breukelen (Niederlande) und Schärding (Österreich) zu Ende.
In Anwesenheit von Landesrat Rudolf Anschober (Umwelt) und Landesrätin Karin Hummer (Bildung und Wissenschaft) von der der oberösterreichischen Regierung stellten die 26 angereisten Schüler und Schülerinnen die Projektergebnisse ihrer Schulen vor. Carolin Böttcher zeigte sich beeindruckt: "Ich freute mich sehr über die vielen Möglichkeiten des interkulturellen Austausches mit den anderen Schülergruppen." Und auch Astrid Versno von der norwegischen Botschaft aus Wien erkannte: "Klimawandel kennt keine kulturellen Grenzen."
Gletscherschmelze in Norwegen und Österreich gehörten ebenso zu den vorgestellten Projekten wie der Einfluss des Klimawandels auf Pflanzen- und Tierwelt. Die Schülergruppe aus Bilbao stellte Forschungen zur Zunahme der Allergien und der durch Zecken übertragenen Krankheiten in den Mittelpunkt ihrer Darstellung. Für die holländischen Schüler zeigte sich die Bedrohung durch den steigenden Meeresspiegel als dringend, während für die türkischen Schüler/-innen aus Istanbul sich die Wasserknappheit als Problem darstellt – mit ganz konkreten Auswirkungen auf die tägliche Wasserversorgung. Die Ernestinenschule hatte sich in verschiedenen Projekten vor allem damit beschäftigt, wie die regionale Wirtschaft auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert. So zeigte sich Annika Kordon nach deren Interview mit Jochen Brüggen überrascht, wie viel z. B. die H&J Brüggen KG bereits für den Umweltschutz getan hat. Für Jochen Brüggen ist klar: "Das ökonomisch Vernünftige ist bei entsprechenden Rahmenbedingungen auch ökologisch vorteilhaft".
Die ausführlichen Ergebnisse sowie weitere Bilder, Projekte und Aktivitäten können auf der Website unter
www.globalwarmingeffects.eu
eingesehen werden.
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