Kranenkonvent


1283 als Stiftung des Kaufmanns W. Crane für die Beginen errichtet, konnte der Kranenkonvent im Schuljahr 2012/2013 als Unterrichtsgebäude für die Ernestinenschule eröffnet werden.

Während der in Nordeuropa einmalige Keller, Wandgemälde und –nischen und der noch fast vollständig im Original erhaltene Dachboden auf die alte Geschichte verweisen, findet in den modernen Klassenräumen die Orientierungsstufe der Schule Platz. Interaktive Whiteboards und Internet unterstützen den modernen Unterricht, bei dem die Lehrkräfte bei Bedarf in AG-Räume ausweichen können. Ein Werkraum ergänzt das schulische Angebot. Auch unsere Schulsozialarbeiterin hat im Kranenkonvent ihren Standort gefunden. Mit dem Frühjahr 2013 wird dann die Mensa im historischen Keller ihre Arbeit aufgenommen haben, so dass die Ernestinenschule, die seit 2009 Offenen Ganztagsschule ist, auch eine echte Mittagspause anbieten kann.

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Seit 2006, nach Auszug des Sozialamtes aus dem Kranenkonvent, hatte sich die Ernestinenschule um den Kranenkonvent bemüht. Nach umfänglichen archäologischen und baugeschichtlichen Untersuchungen, zum Teil kontroversen Begutachtungen und einer umfassenden Planung, die die vielen Besonderheiten eines so bedeutenden Denkmals mit einbeziehen musste, das zum Weltkulturerbe gehört, ist nun mit Hilfe der Unesco, der Stadt Lübeck, der Possehlstiftung und dem Förderverein der Ernestinenschule ein herausragendes Beispiel entstanden, wie eine moderne Schule und modernes Leben sich mit einem historischen Gebäude und dem kulturellen Erbe unserer Stadt verbinden kann.



Jürgen Runge




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