Besuch der Gedänkstätte Neuengamme 2017

Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Am 20. Juli trafen wir uns um kurz vor 7.00 Uhr mit Frau Weiß und Herrn Lange leicht ermüdet am Koberg, wo ein Reisebus auf uns wartete. Die 1½ stündige Fahrt über wurde eher mit schlafen oder Musik hören verbracht als mit wilden Diskussionen. Die Lehrer hatten mit Stau gerechnet, weshalb wir zunächst vor verschlossenen Türen standen und sich die Klasse in einzelne Gruppen aufteilte und eigenständig das Gelände erkundete.

Als um 9.30 Uhr die Türen geöffnet wurden, sind wir unserem Tourbegleiter in ein Zimmer mit einem Overheadprojektor gefolgt. Er ließ einen Film, der das Schicksal der Häftlinge sowie die Geschichte des KZ erklärte, laufen. Danach wurden Fragen geklärt, die durch den Film entstanden waren. Kurze Zeit später erhielten wir eine kleine Führung auf dem Gelände. Als die Fragen alle beantwortet waren, gingen wir wieder hinein in einen Raum, der Gruppentische hatte.

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Auf dem Tisch, der in der Mitte stand, lagen Gegenstände (zumeist Originalquellen), die in Neuengamme benutzt worden waren oder aus der Zeit des Lagers stammten. Jede Gruppe konnte sich einen Gegenstand auswählen, zu dem sie auch einen kurzen Vortrag vorbereiten sollte. Dadurch, dass jede Gruppe einen bestimmten Ort mit ihrem Gegenstand assoziierte, machten wir am Ende der Arbeitsphase noch eine eigene Tour, die wir diesmal mit unseren Informationen bereicherten.

Die Themen variierten und wir bekamen Informatioenen zu den Themen: Hunger, SS, Kleidung, Ausbeutung, Sicherheit und weiteren. Nachdem jede Gruppe vorgetragen hatte, verabschiedeten wir uns von unserem Begleiter und traten die Rückreise an.

(Naomi Agbonifo, 9b)

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