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Die Europaschule Ernestinenschule zu Lübeck startet in ein neues ERASMUS+ Projekt


Das neue ERASMUS+ Projekt Let`s share our heritage, our culture, our future wird Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Ernestinenschule zu Lübeck in den kommenden zwei Jahren nach Portugal, Sizilien und Litauen führen, um ein gemeinsames kulturelles Erbe zu erforschen und neu wachsen zu lassen.

 

 

10. März 2020

12 Schülerinnen und Schüler der Ernestinenschule zu Lübeck reisen für das ERASMUS+ Projekt „SHARE IT“ nach Portugal und Italien (Sizilien)

 

Das zweijährige Projekt „Let`s share our heritage, our culture, our future“, welches seit Beginn des Schuljahres 2019/20 an der Ernestinenschule durchgeführt wird, steuert nun langsam auf die Halbzeit zu. Als koordinierende Schule arbeitet die Ernestinenschule mit insgesamt 3 weiteren europäischen Partnern aus Litauen, Portugal und Italien an einem ERASMUS+ Projekt, das sich mit dem kulturellen Erbe in den Bereichen „Literatur, Essenskultur, Musikkultur und Tanzkultur“ beschäftigt. Zwei sehr arbeitsreiche Begegnungen in Portugal (November 2019) sowie Italien (Februar 2020) liegen nun schon zurück. Intensiv haben die insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler sowie 5 Lehrkräfte an den Themen „Literatur“ und „Essenskultur“ gearbeitet. Die Projektergebnisse werden nun in den jeweiligen Schulen an die Mitschülerinnen und Mitschüler weitergetragen.

 

 

 

18. November.2019

Nun ist es endlich soweit und sechs Schülerinnen sowie drei Lehrkräfte der Ernestinenschule zu Lübeck reisen nach Bragança (Portugal), um zum ersten Mal auf die europäischen Partner aus Portugal, Sizilien und Litauen zu treffen. Let`s share our heritage, our culture, our future – kurz SHARE IT betitelt das neue Europa-Projekt der Ernestinenschule, welches unter der Schirmherrschaft des ERASMUS+ Programms der Europäischen Union steht. Viele Monate der Vorbereitungen und eine Fortbildungsreise einiger Lehrkräfte nach Litauen stecken hinter diesem umfangreichen Projekt, das sich dem kulturellen Erbe der einzelnen Partnerländer auf verschiedene Arten nähert. In vier Schülerbegegnungen innerhalb der kommenden zwei Jahre stehen unter anderem die Themen „Literatur“, „Kochen“, „Musik“ und „Tanzkultur“ auf dem Programm. Dabei soll Eigenes vorgestellt, Fremdes kennengelernt und Gemeinsames geschaffen werden. Die Ergebnisse werden in vielfältigen Produkten festgehalten wie Koch- und Tanzanleitungen, europäische Songbücher oder vielfältige Geschichten europäischer Kontexte. Gemeinsames Singen und Kochen sind dabei ebenso zentrale Elemente wie das Geschichtenschreiben oder Tanzen.
„Die verbindende Freude im gemeinsamen Tun, im Entdecken des Wertes der Unterschiedlichkeit erscheint für die Beteiligten als ein wichtiger Grundstein der europäischen Verbundenheit und zukünftiger Zusammenarbeit und die Intention des Projektes ist es, hier beginnend mit den direkt am Projekt Beteiligten, aber auch ausstrahlend auf die Schulöffentlichkeit und darüber hinaus, eine positive Einstellung zu bewirken“ heißt es im 93-seitigen Projektantrag, der im Juli 2019 von einer Kommission des ERASMUS+ Programms bewilligt wurde.
Insgesamt sind 18 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 Jahren sowie 6 Lehrkräfte der Ernestinenschule am Projekt beteiligt. Im Dezember 2020 werden die Partnerschulen zu Gast in Lübeck sein.

 

 

 

Lübeck, Sommer 2019

93 Seiten war der Antrag lang, den die Schule im März 2019 abgeschickt hat und nun haben wir die Mitteilung erhalten, dass er bewilligt wurde. Das Projekt heißt „Share it“ oder in der langen Version „Let´s share our heritage, our culture, our future“.

In den nächsten zwei Jahren werden nun Lehrkräfte und Schüler*innen des E-Jahrgangs in vielfältiger Weise mit dem Projekt beschäftigt sein. Die Höhepunkte dabei sind sicherlich die Reisen, welche vollständig aus den Projektmitteln bezahlt werden, wenn sich immer Abgesandte aller Schulen am Standort einer teilnehmenden Schule treffen und gemeinsam arbeiten.

Die Projektaktivtäten und Reisen sind rund um das Thema Kulturerbe geplant. Es geht darum, sich einerseits seines eigenen kulturellen Erbes bewusst zu werden, dieses zu präsentieren und zu teilen, aber auch andererseits das vielleicht schon längst geteilte europäische Kulturerbe zu identifizieren. Ganz wörtlich wird das Erbe (mit)geteilt, wenn man beispielsweise zusammen kocht, singt oder tanzt. Als Produkte sollen z.B. ein Liederbuch mit Volksliedern in unterschiedlichen Sprachen und ein Kochbuch mit regionalen Rezepten entstehen, so dass das Projekt auch nach seinem Abschluss noch nachwirkt.

Zur Zeit haben die Schüler*innen des E-Jahrgangs die Möglichkeit, sich für die Teilnahme zu bewerben.

(Grit Peters)

 


Ansprechpartner:
Grit Peters ( )
Carl Philipp Drese ( )
Tel.: 0451-122-85 100

 

Bereist abgeschlossene Projekte:
 

Ernestinenschule beginnt
Partnerschaften mit Schulen
in Kotka und Danzig

 

Gleich mit zwei Projekten wird die Ernestinenschule in Lübeck von 2016 bis 2018 ihre Schulpartnerschaften ausbauen. Schon lange möchte die Europaschule ihre Kontakte im baltischen Raum ausbauen. Nun ist es gelungen, mit jeweils zwei Schulen aus Danzig und Kotka, der Partnerstadt Lübecks in Finnland, zwei Projekte zu etablieren, die vom EU Programm Erasmus+ gefördert werden.

 

Food - I Am What I Eat

„Food - I Am What I Eat“ heißt es nun bald für Schülerinnen und Schüler der 8ten Klasse der Ernestinenschule, wenn sie zwei Jahre lang dem Essen und der Ernährung auf der Spur sein werden. Gemeinsam mit ihren Mitschülern des Gimnazjum nr 20 im. Hanzy (Hanse-Gymnasium), das seit Jahren den europäischen Gedanken auf seine Fahnen geschrieben hat, und den Schülerinnen und Schülern der Karhulan koulu in Kotka wird in Projekten und Planspielen , Kochwettbewerben und Betriebsbesuchen der Bedeutung des Essens für die eigene Gesundheit, die eigenen Identität und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im europäischen und weltweiten Kontext nachgegangen. Anknüpfungspunkte sollen beispielsweise in Lübeck auch zu foodRegio hergestellt werden. Projektsprache ist Englisch, aber verständigen wird man sich in den Familien, die die bei Austauschaktivitäten beherbergen werden, sicherlich auch mit Mimik und Gestik und zumeist mit einem Lächeln.

 

Hier finden Sie die Berichte der Austauschfahrten:

 

Migration - Challenge, Change and Chance

„Migration - Challenge, Change and Chance” heißt das Project für das kommende Einführungsjahr der Oberstufe. Ebenfalls über zwei Jahre wird dabei ein hochaktuelles Themenfeld aufgegriffen und mit dem II Liceum Ogolnoksztalcace w Gdansku in Danzig in der Pestalozzistraße, das ehemals Günter Grass besuchte, und der Karhulan lukio in Kotka bearbeitet. Neben der theoretischen Beschäftigung stehen Workshops zur kreativen Bearbeitung der Thematik auf dem Programm, das mit gegenseitigen Besuchen in den Partnerstädten viel Gelegenheit zum Austausch bieten wird. Auch Schülerinnen und Schüler unserer DAZ-Klasse sollen in das Projekt einbezogen werden, dass inhaltlich an unser Projekt "Challenges of Immigration and European Identity" anknüpft. Bei diesem Projekt hatte sich unsere Schülerinnen und Schüler für eine europäische Willkommenskultur eingesetzt, mit etwa 200 Schüler und Schülerinnen aus 8 Städten in 5 europäischen Ländern hatten sie sich mit den Hintergründen von Migration, Flucht und Asyl befasst und auf dem abschließenden Treffen in Leno in der Lombardei festgestellt, dass Migration längst zu einem Teil ihres täglichen Lebens geworden ist.

 

Hier finden Sie die Berichte der Aktivitäten:

 

 

Der europäische Gedanke

Seit April 2015 arbeitet die Ernestinenschule an der Vorbereitung der Projekte. Unterstützt von der Deutsch-Finnische Vereinigung mit ihrem Vorsitzenden Karl-Wolfgang Eschenburg gab es zwei vorbereitende Besuche in Danzig. Im Dezember 2015 konnte dann in einwöchiger Arbeit zwei Projekte formuliert und in Antragsform gegossen werden. Es war bewundernswert, wie alle Partner dort sachlich und hochkonzentriert an den Formulierungen arbeiteten und dabei die europäische Verständigung in dem Austausch über die ganz unterschiedlichen Erfahrungen mit Europa gegenseitig erfahrbar wurde. Gerade in den polnischen Schulen war spürbar, wie sehr man sich einen besseren Anschluss an Westeuropa wünscht und auch den hanseatischen Gedanken nicht nur als Folklore, sondern als ernsthaften Versuch versteht, historische Verbindungen wieder mit Leben zu füllen. Für die Kollegen und Kolleginnen aus Kotka war zudem wichtig, dass auch die Städtepartnerschaft mit Lübeck wieder etwas mehr Leben eingehaucht werden könnte. Weder ist Lübeck im Stadtbild Kotkas präsent noch findet man, außer zur Weihnachtszeit, in Lübeck einen Punkt, an dem man einen Eindruck von Kotka finden kann.

 

Als Europaschule möchte die Ernestinenschule in Lübeck gerne die Anregungen ihrer Partner aufgreifen und Schülerinnen und Schülern Gelegenheit bieten, Erfahrungen im europäischen Ausland zu machen. Neben den etablierten Partnerschaften mit Bilbao, Mailand, Prato, Sion, Breukelen und Helsingør, mit denen regelmäßig projektorientierte Austauschfahrten für alle Schüler und Schülerinnen der Ernestinenschule angeboten werden, kommen nun zwei sehr interessante Partnerstädte hinzu. Da das erste Mal auch schon Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe aktiv eingebunden werden können, hoffen wir dadurch das wirtschaftspolitisches Profil der Schule noch stärker akzentuiert werden kann.

 

Jürgen Runge

 

 

Comenius - der Vorgänger von ErasmusPlus


Auch in der Vergangenheit hat die Ernestinenschule bereits Schüleraustausche organisiert - damals noch unter dem Namen "Comenius".
So war bereits 2015 ein Projekt mit mehreren europäischen Schulen in der Planung:

 

Zwei Tage lang trafen sich die Koordinatoren aus Dänemark, Schweden, zwei Schulen aus Italien, dem Baskenland und zwei weiteren Schulen aus Deutschland um dem neuen Comenius-Projekt „Challenges of Immigration and European Identity“ den letzten Schliff zu geben.

 

Nach einem vorbereitenden Treffen im Dezember in Athen hatten wir am Ende der Sommerferien erfahren, dass acht der ursprünglich zehn Schulen am Projekt teilnehmen konnten. Nun ging es darum, die ersten beiden Treffen in Bilbao und in Helsingborg/Helsingør vorzubereiten. Daneben wurden Evaluationsverfahren diskutiert und erarbeitet, die etwinning-Plattform der Europäischen Gemeinschaft für die Projektarbeit erkundet und die inhaltliche Arbeit fortgeführt. Dazu hatten wir Herrn Sozialsenator Sven Schindler eingeladen, der sehr offen mit uns über die Situation von Immigranten in Lübeck diskutierte und auf das Immigrationskonzept der Hansestadt verwies, das uns Frau Anke Seeberger von der Stabsstelle Immigration erläuterte. Auch ein Besuch der Profilklasse von Frau Grit Peters stand auf dem Programm; denn die Schülerinnen und Schüler hatten schon intensiv zu Fragen der Immigration gearbeitet. Inhaltlich wird es 5 Schwerpunkte geben, die bei den Treffen in Bilbao, Helsingborg/ Helsingør, Mailand, Berlin und Brescia von den Schülerinnen und Schülern vorbereitet und mit unterschiedlichen Methoden(Film, Planspiel, Foto und Gestaltung, etc.) bearbeitet werden:

 

• Gesetzgebung und historische Beispiel im Umgang mit Immigration
• Politische Programme und Strategien zur Integration von Migranten
   in den Medien
• Identität, Stereotypen, Leben in unterschiedlichen kulturellen
   und religiösen Welten
• Migration in Literatur und Film; Sport und Integration
• Faktoren der Immigration zur Herausbildung einer europäischen Identität

 

Nicht zu kurz kam aber auch der Austausch über die unterschiedlichen Schulkonzepte, die kulturellen Besonderheiten der beteiligten Länder sowie das gegenseitige bessere persönliche Kennenlernen. So gab es z. B. das obligatorische gemeinsame Essen in unserer Schulmensa genauso wie ein Abend der Begegnung mit weiteren Lehrkräften unserer Schule, die sich an dem Projekt beteiligen werden.

 

Jürgen Runge

 

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