Klassenfahrten

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Klassenfahrt der Klassen 7b und 7c zur Hanseatischen Yachtschule Glücksburg

 

Vom 07. bis 12. Juni verbrachten die 7. Klassen ihre Klassenfahrt an der Hanseatischen Yachtschule in Glücksburg. Die Woche bot eine intensive Segelausbildung, abwechslungsreiche Programmpunkte und hervorragende Verpflegung, die von allen Beteiligten sehr geschätzt wurde.

 

Sonntag – Anreise und Einführung

 

Die Anreise erfolgte am Sonntag. Nach der Begrüßung erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Abläufe der Yachtschule. Anschließend wurden Ölzeug und Schwimmwesten ausgegeben, sodass die Gruppen gut vorbereitet in die praktische Ausbildung starten konnten.

 

Montag – Erste Schritte auf dem Wasser

 

Am Montag begann die Segelausbildung bei idealen Bedingungen. Die grundlegende Handhabung der Kielboote wurde vermittelt, und als erstes Manöver übten die Klassen die Wende. Die ruhigen Windverhältnisse ermöglichten einen gelungenen Einstieg.

 

Dienstag – Segeln bei kräftigem Wind

 

Der Dienstag brachte deutlich mehr Wind. Bei rund fünf Windstärken konnten die Schülerinnen und Schüler das Gelernte vom Vortag festigen und unter anspruchsvolleren Bedingungen anwenden. Am Nachmittag stand eine Wanderung zum Schloss Glücksburg sowie entlang des Strandes auf dem Programm, bei der die Umgebung erkundet wurde. Abends gab es Stockbrot am Lagerfeuer.

 

Mittwoch – Reffen und Fördequerung

 

Am Mittwochmorgen wurde das Reffen geübt – eine wichtige Technik, um die Segelfläche an stärkeren Wind anzupassen. Nachmittags querten die Gruppen die Flensburger Förde. In Dänemark blieb Zeit für eine kurze Pause, in der viele ein landestypisches Softeis oder einen Hotdog genossen.

 

Donnerstag – Abschlusstag bei Sonnenschein

 

Der Donnerstag zeigte sich von seiner angenehmsten Seite: Sonnenschein und moderater Wind sorgten für einen gelungenen Abschluss der Segelausbildung. Am Abend verfolgten alle gemeinsam das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft, was einen stimmungsvollen Abschluss des Aufenthalts bildete.

 

Freitag – Rückreise nach Lübeck

 

Am Freitag traten die Klassen die Heimreise an. Mit Bus und Bahn ging es zurück nach Lübeck – müde, aber zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck.

 

Dank an die Hanseatische Yachtschule

 

Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team der Hanseatischen Yachtschule sowie den ehrenamtlichen Ausbilderinnen und Ausbildern. Durch ihr großes Engagement, ihre Geduld und ihre motivierende Art wurde die Segelausbildung für unsere Schülerinnen und Schüler zu einer wertvollen und bereichernden Erfahrung. Ebenso hervorzuheben ist die ausgezeichnete Verpflegung während der gesamten Woche, die wesentlich zum Gelingen der Klassenfahrt beitrug.

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„Die wahrscheinlich beste Kennenlernfahrt nördlich der Alpen“ - Kennenlernenfahrt der 5. Klassen

 

Vom 10. bis zum 14. November waren alle Sextaner der Ernestinenschule auf Kennenlernfahrt in Ratzeburg. Dieses Jahr starteten wir etwas später als sonst, mitten im bunten Herbst, und machten uns mit vollen Koffern, reichlich Gepäck und bester Laune auf den Weg.

Von Montag bis Mittwoch durfte sich die 5b gemeinsam mit der 5d austoben, und von Mittwoch bis Freitag war die 5a mit der 5c an der Reihe, Ratzeburg unsicher zu machen.

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In der wie immer wunderbaren Jugendherberge an der Reeperbahn angekommen, wurden zunächst die Zimmer bezogen – großzügig, sauber, mit Doppelstockbetten und einem eigenen Bad. Die riesige Dachterrasse mit knapp 300 m² bot perfekte Bedingungen, um viele Spiele zu machen und alle noch besser kennenzulernen.

Nach einem ausgiebigen und wirklich leckeren Mittagessen – man muss es sagen: Die Verpflegung war außergewöhnlich gut und hatte rein gar nichts mehr mit dem früheren Jugendherbergs-Klischee zu tun – starteten wir in zwei erlebnisreiche Tage.

 

Eine besondere Unterstützung waren wieder unsere engagierten Patinnen und Paten aus dem Ernestinen-Patenprogramm. Sie standen den Kindern bei Freud und Leid zur Seite und leiteten Kooperationsspiele an – zum Beispiel den berühmten „gordischen Knoten“, der zwar nicht immer ganz gelöst, aber immerhin mit sehr viel Gelächter auseinandergewuselt wurde.

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Die Programmpunkte unterschieden sich von Klasse zu Klasse. Abends gab es jedoch immer ein gemütliches Zusammensein – meist mit einer fröhlichen Spielrunde. Werwolf, Karten … alles war dabei. Die erste Nacht verlief in beiden Gruppen – wie es sich für eine Klassenfahrt gehört – ausgesprochen lebendig. Und dennoch fanden am Ende alle ihren Schlaf. Ein bisschen müde, aber voller Vorfreude trafen wir uns immer morgens beim Frühstück und planten den Tag.

 

Einige Klassen wanderten einmal um den südlichen Teil des Ratzeburger Sees zum Küchensee, vorbei an der Farchauer Mühle bis zur Farchauer Liegewiese. Dort hatte unser Schulsozialarbeiter ein richtiges Lagerfeuer organisiert – inklusive Funkenflug und einer Menge guter Stimmung. Andere Kinder wiederum besuchten das Schwimmbad und tauchten bei tropischen 28 Grad in eine kleine Wohlfühloase ab. Natürlich wurde zwischendurch auch der Spielplatz gestürmt und Fußball gespielt und in der Jugendherberge waren Billardtisch, Kicker und Tischtennis dauerbelegt.

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Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag stand dann das absolute Highlight auf dem Programm: die legendäre Nachtwanderung mit Nachtwächter Klaus. Die Kinder erlebten ein unfassbar schönes Abendrot und hörten die teils lustigen, teils leicht schaurigen Geschichten über Ratzeburg. 

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Klaus Lankisch, der mit fast 82 Jahren am 31. Dezember seine letzte Nachtwächtertour machen wird, war wie immer eine echte Bereicherung. Seit 14 Jahren begeistert er unsere Sextaner – unter anderem mit seiner berühmten Geschichte über die alte Linde auf dem Marktplatz sowie über die Hellebarde und die völlig unerwartete Verbindung zwischen dem Ratzeburger See und Loch Ness.

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Am Morgen des 13.11.2025 hätte man in den sehr frühen Morgenstunden sogar Polarlichter über dem Ratzeburger See und dem Dom beobachten können – doch beinahe alle schliefen tief und fest.

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Am Ende räumten alle Kinder ihre Zimmer vorbildlich auf und kamen – die einen am Mittwoch, die anderen am Freitag – wohlbehalten und um eine wertvolle Erfahrung reicher wieder in Lübeck an. Denn eines stimmt immer: Nichts schweißt eine Klasse so sehr zusammen wie eine gemeinsame Reise.