Sicher und gesund im Netz

In der letzten Januarwoche führten die Medienscouts der Ernestinenschule – spezielle ausgebildete Jugendliche des 10. bis 12. Jahrgangs – ohne Beisein einer Lehrkraft Workshops zur Sicherheit im Netz mit den 5. Klassen der Schule durch.

 

Nachdem sich jeder und jede mit seiner Lieblingsapp vorgestellt hatte, ging es zunächst um das Thema Datensicherheit. Wieviel gebe ich von mir preis? Wie kann ich mich schützen? Welche Rechte habe ich? Wie generiere ich ein sicheres Passwort?

Danach beschäftigten sich die Jugendlichen zum Teil spielerisch und im Gespräch mit den Kindern vor allem mit dem Thema Cybermobbing. Hier gab es zum Teil bereits Vorerfahrungen und im Rollenspiel konnten die Kinder in verschiedenen Positionen üben, sich gegenseitig zu helfen oder sich Hilfe zu holen.

Die Kinder haben sich hier den Jugendlichen gegenüber sehr geöffnet und konnten viele Fragen loswerden. Am Ende einigte sich jede Klasse auf Chatregeln und den richtigen Umgang im Klassenchat.  In Form eines Plakates konnte jede Klasse diese Regeln mit in den Klassenraum nehmen.

 

Auch in den 6. Klassen kamen die Medienscouts erneut zum Einsatz. Hier ging es um das Thema Mediensucht, egal ob es dabei um Computerspiele oder Social Media geht.

Die SchülerInnen reflektierten ihre eigene Mediennutzung, erfuhren, wie man in eine Sucht gerät und wie man dies erkennt. Am Ende errichtet jede Klasse eine individuelle „Firewall“: Was schützt mich vor Mediensucht. Auch diese konnten sie am Ende mit in den Klassenraum nehmen.

 

Noch vor den Osterferien werden die Medienscouts in den 7. Klassen zum Einsatz kommen. Hier werde sie mit den SchülerInnen zu den Themen Cybergrooming und Pornographie im Netz arbeiten.

Medienscouts

Joel, Feray, Leonhard, Laura, Lucia und Sofia aus den 10. Klassen hatten bereits im Oktober ihre Ausbildung zum Medienscouts in der Jugendakademie Bad Segeberg absolviert und kamen nun neben den erfahrenen Medienscouts zum ersten Mal bei den Workshops zum Einsatz.