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Besuch im Tierheim

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 „Mir hat besonders gut gefallen, dass wir die Tiere streicheln durften und dass wir so viele Tiere gesehen haben.“ (Effi, 5a)


„Mir hat alles gefallen, nur nicht die Schlangen und der Geruch. Die Hunde mochte ich am meisten. Ich fand auch den Hund, der aufs Katzenklo ging, sehr interessant.“ (Leonard, 5a)


Das Tierheim-Erlebnis

 

Wir – die Klasse 5a, unsere Klassenlehrerin Frau Stein-Leib und unsere Biologielehrerin Frau Ebel - sind mit dem Bus nach Kücknitz gefahren und von da aus zum Tierheim gegangen. Da haben uns die Leiterin, Frau Tolkmitt, und drei Mitarbeiterinnen namens Johanna, Jana und Yvonne begrüßt. Wir haben uns erstmal alle gesetzt und dann ging es los.

Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Wie meine beste Freundin Romy schon sagte, war sie bei den Katzen. Wir waren bei den Hunden, haben sie gesehen und viel erfahren. Dann machten wir eine kleine Pause und wechselten die Tiergruppen. Als nächstes waren die Katzen dran. Sie waren so niedlich; wir durften einige sogar streicheln.

Danach machten wir wieder eine kleine Pause, in der wir die gehäutete Haut von einer Schlange und einer Vogelspinne anfassen durften.

Die nächste Tiergruppe waren die Nager. Als wir reinkamen, waren rechts Gehege mit Kaninchen. Was ich sehr lustig fand, war, dass das eine Kaninchen Harry hieß, das andere Ron und das letzte Hermine. Die Ratten hießen auch sehr lustig: Heidi, Clara und Fräulein Rottenmeier. Als die Schlangen drankamen, hatte bestimmt jeder ein unwohles Gefühl im Bauch, ich jedenfalls. Weil der Tierpfleger das Gehege einer sehr großen Schlange putzte, machte er eine Ausnahme und holte die richtig dicke Schlange, eine Königspython. Als wir uns alle dann wieder erholt hatten, kam ein kleiner eingerollter Igel. Jeder durfte den Igel vorsichtig streicheln.

Dann sind wir wieder in den Raum gegangen, wo wir uns immer trafen, und haben über Tiere diskutiert. Danach mussten wir los. Das war ein tolles Erlebnis!

 

(Lea, 5a)



 „Mir hat gefallen, dass jeder Gruppe alle Tiere gezeigt wurden und dass das Tierheim auch Wildtiere aufnimmt. Ich finde gut, dass die Hunde zusammenleben.“ (Arjun, 5a)
 

„Ich habe mich gefreut, dass man in den Kaninchenstall durfte und die Kaninchen streicheln durfte. Ich fand die Mitarbeiter auch sehr nett. Was ich auch noch gut fand, ist, dass man die Katzen auch streicheln durfte und dass uns viel erklärt worden ist.“ (Isabelle, 5a)

„Ich fand Luna (die Katze) am besten von allen und dann die Kaninchen.“ (Linus, 5a)

 


Unser Ausflug ins Tierheim

 

Am 15.01.2019 machte unsere Klasse 5a mit unseren Lehrerinnen Frau Stein-Leib und Frau Ebel einen Ausflug ins Kücknitzer Tierheim.

Um 8 Uhr trafen wir uns in unserem Klassenraum und fuhren danach mit dem Bus 39 nach Kücknitz. Wir wurden im Tierheim freundlich von der pädagogischen Leiterin Frau Tolkmitt und den drei Mitarbeiterinnen Johanna, Jana und Yvonne empfangen und wir versammelten uns erst einmal alle in einem großen Gemeinschaftsraum. Die Mitarbeiterinnen stellten sich vor und beantworteten unsere Fragen. Sie erzählten uns, welche Tiere im Tierheim gehalten werden und welche Gründe es dafür gibt. Menschen geben ihre Tiere im Tierheim ab, wenn sie zu wenig Geld für den Tierarzt haben, wenn sie Erziehungsprobleme haben oder zu viele Tiere haben. Auch verwundete oder kranke Wildtiere werden im Tierheim abgegeben. Im Tierheim Lübeck entstehen für das Versorgen der Tiere, Tierarztkosten und für die Gehälter von den Mitarbeitern Kosten von 700.000 Euro pro Jahr.

Danach teilten sie uns in drei Gruppen ein, um die Tiere kennenzulernen. Die drei Gruppen sollten verschiedene Orte im Tierheim kennenlernen. Unsere Gruppe besuchte zuerst die Katzen. Die Katzen waren in einem kleinen Raum, in dem viele Decken hingen und Kratzbäume standen. Die Kratzbäume waren mit Kissen ausgestattet, damit die Katzen es schön gemütlich haben und sich an vielen Plätzen ausruhen können. Jede Katze hat in dem Raum einen Käfig für sich, aber die Hälfte der Käfige stand offen und manche Katzen liefen herum. Eine hellgraue Katze mit schwarzen Streifen kam gleich angelaufen und ließ sich von uns streicheln. Die Mitarbeiterin erzählte uns von einer Katze mit dem Namen „Luna“, die einfach von ihren Besitzern in einer Transportbox ausgesetzt worden ist und dann im Tierheim gelandet ist.

Die Mitarbeiterin erklärte uns, wenn man eine Katze aus dem Tierheim holen möchte, kostet sie eine Schutzgebühr von 80 Euro. Die Katze ist dann schon geimpft und kastriert oder sterilisiert, entwurmt und entfloht und hat einen Mikrochip. Das Gleiche wird mit den Hunden auch gemacht. Jedes Tier kostet eine Schutzgebühr, weil durch jedes Tier Tierarztkosten anfallen und die werden damit anteilig gedeckt.

Nach dem Besuch bei den Katzen trafen wir uns alle wieder in dem Gemeinschaftsraum und besprachen unsere Erlebnisse und konnten wieder Fragen stellen. Wir erfuhren, dass im Jahr 1500 Tiere ins Tierheim kommen. Wenn man ein Tier aus dem Tierheim holen möchte, muss man sich vorher beraten lassen, damit man erfährt, was das Tier alles braucht. Wenn man das Tier dann bei sich zu Hause hat, besucht eine Mitarbeiterin aus dem Tierheim es noch mal bei einem zu Hause, um zu gucken, ob man sich richtig um das Tier kümmert und es dem Tier gut geht.

Danach ging unsere Gruppe in den Raum mit den Kaninchen. Kaninchen kosten eine Schutzgebühr von 30 Euro. Der Raum mit den Kaninchen war in mehrere Bereiche mit kleinen Wänden aufgeteilt. In jedem Bereich liefen ein paar Kaninchen herum. Immer zwei Kinder durften in einen Bereich, um die Kaninchen zu streicheln. Dabei muss man sich ruhig verhalten, laute Kinder mögen Kaninchen nicht.

Im Nebenraum von den Kaninchen waren Mäuse, aber die schliefen noch. Eine Maus kostet eine Schutzgebühr von 10 Euro. Die schlafenden Mäuse sahen sehr süß aus.

Dann kamen wir zu einem Raum mit Vögeln. Die Vögel waren in einer Voliere. Vögel kosten eine Schutzgebühr ab 10 Euro.

Auf dem Weg zu dem Raum mit den Schlangen kam die Mitarbeiterin uns entgegen und trug auf ihrem Arm eine Schlange. Die Mitarbeiterin sagte uns, dass dies eine Würgeschlange sei und nicht ganz so gefährlich sei, sie könnte „nur“ ein Handgelenk brechen! Die gefährlichste

Schlange wollte sie uns nicht zeigen, weil die uns umbringen könnte!! Die würde sie auch nicht auf den Arm nehmen, weil die zu riesig ist... Das Tierheim hat nur Würgeschlangen, keine Giftschlangen. Die Mäuse werden zum Glück nicht an die Schlangen verfüttert, nur wenn sie tot sind. Irgendwann stirbt aber im Tierheim jede Maus und dann kriegen die Schlangen sie. Im Raum der Schlangen sahen wir dann noch ein Chamäleon, eine Schildkröte und eine Bartagame. Danach gingen wir in einen Raum, in dem uns Igel gezeigt wurden. Die Igel sind krank und werden im Tierheim gesund gepflegt. Wir durften einen Igel streicheln und der Igel war weich und kein bisschen pieksig.

Danach machten wir im Gemeinschaftsraum eine kleine Frühstückspause. Dann ging es zu den Hunden. Hunde kosten eine Schutzgebühr von 250 Euro. Die Hunde waren alle draußen und einige liefen in so einem eingezäunten Bereich frei herum. Andere Hunde waren in Zwingern eingesperrt. Es waren sehr viele Hunde und einige bellten die ganze Zeit. Es gab sogar eine Hundemama mit zwei Welpen und zwei Schlittenhunde, die Brüder sind. Es gibt ehrenamtliche Helfer, die jeden Tag zum Tierheim kommen und mit den Hunden spazieren gehen. Bei den freilaufenden Hunden gab es einen Chef, sein Name ist „Bob“. Die Mitarbeiterin erzählte uns, dass die Hunde miteinander kämpfen, um zu testen, wer der Stärkste ist. Damit legen sie eine Rangordnung fest. Bob hat dann wohl alle Kämpfe gewonnen und ist der Stärkste.

Wir durften keinen Hund streicheln. Danach gingen wir wieder in den Gemeinschaftraum und bekamen noch alle ein Tierschutz Magazin geschenkt. Wir verabschiedeten uns, bedankten uns, überreichten eine Spende und fuhren mit dem Bus zurück zur Schule. Das war ein schöner Vormittag im Tierheim!

 

Romy, 5a


„Die Katzen waren so süß. Ich mochte die eine schwarze gerne, aber dann habe ich gemerkt, dass sie aggressiv war. Andere Tiere so wie Hunde, Kaninchen, Vögel und Schlangen waren aber auch toll.“ (Charlotte, 5a)

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