Sammeln für den Frieden
Die neunten Klassen unserer Schule gingen am 24.11. durch die Lübecker Innenstadt, um für den Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge Spenden zu sammeln. Der Volksbund wurde 1919, also gleich nach dem Ersten Weltkrieg, gegründet. Er kümmert sich um die Pflege von Gräbern der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland und hilft Angehörigen bei der Aufsuche von vermissten, gefallenen Soldaten. Dies bedeutet den Angehörigen sehr viel. Weitere wichtige Teile sind Jugendarbeit und Friedenserziehung.
An dem Tag haben wir aber nicht nur etwas über die Arbeit des Volksbunds gelernt, sondern – das war schwieriger als erwartet – zum Beispiel mit fremden Menschen zu kommunizieren. Es war auch sehr spannend, etwas aus dem Leben anderer zu erfahren und Geschichten der Menschen zu hören. Außerdem hat man viele verschiedene politische Meinungen mitbekommen oder wie es den Menschen geht. Viele Rentner sagte, sie hätten gerne etwas gespendet, allerdings reiche ihre Rente nicht. Viele Ältere kannten auch den Volksbund, spenden schon seit Jahren oder hatten davon gehört, wohingegen wir Jüngeren erst einmal vom Volksbund und seinen Aktivitäten erzählen mussten. Das war eine sehr inspirierende Möglichkeit, mit anderen Leuten auch von anderen Generationen in Kontakt zu treten, deren Reaktionen zu beobachten und Meinungen zu hören.
Wir sind selbst gespannt, was das genaue Ergebnis der Sammlung ist. Die verplombten Dosen wurden dem Volksbund übergeben, der sie jetzt auszählen wird.
geschrieben von der 9d









