Erkenntnisse vom „Tor zur Welt“
Am 12.03. besuchte die Ec das Auswanderermuseum in der Hamburger Ballinstadt. Die Klasse des gesellschaftswissenschaftlichen Profils beschäftigte sich in den vergangenen Wochen sowohl in Geschichte als auch in WiPo mit der (historischen) Einwanderungspolitik in die Bundesrepublik Deutschland, Integrations- und Exklusionspotenzialen sowie transkulturellen Verflechtungen zwischen Mehrheits- und Minderheitsgesellschaften im Migrationskontext. Das Museum und seine Inhalte fokussierten sich allerdings auf Auswanderung aus Deutschland und gingen dabei allgemeinen (historischen) Trends ebenso wie konkreten Auswanderungsmotiven nach. Das Museum nahm die Stadt Hamburg als „Tor zur Welt“, von wo aus unzählige Menschen per Schiff insbesondere in die USA auswanderten, ins Blickfeld. Albert Ballin, dem der Hamburger Ballinstadt den Namen verdankt, kutschierte mit seiner Hamburger Reederei HAPAG (heute Hapag-Lloyd) einen Großteil der Menschen über den Atlantik, weshalb auch ihm ein bedeutender Teil des Museums gewidmet ist.
Auf drei Häusern verteilt konnten die Schülerinnen und Schüler viele Elemente aus dem Unterricht beider Fächer (Migrationsformen, „Gastarbeiter“, Pushfaktoren) als auch neugewonnene Aspekte mit nach Hause nehmen. Nach knapp zwei Stunden Besuch vor Ort ging es mit der Bahn zurück nach Lübeck. Das Feedback der Klasse war äußerst positiv – sie empfiehlt auch anderen Klassen, das Auswandererhaus zu besichtigen!








