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Geschichte

 

 

Aus der Vergangenheit die Gegenwart verstehen und für die Zukunft lernen

Ziel des Geschichtsunterrichts ist es daher, ein Vergangenheitsbewusstsein zu entwickeln, das uns verstehen hilft, warum wie so leben, wie wir leben. Dafür beschäftigen wir uns mit der Entstehung und Entwicklung unserer Gesellschaft und Kultur, der Politik und unseres Staates. Die Beschäftigung mit historisch gewachsenen Denkmustern, Wertmaßstäben und Lebensgewohnheiten bietet Orientierung in der heutigen Gesellschaft und trägt so zur Identitätsbildung bei. Mithilfe des Geschichtsunterrichts sollen die Schüler:innen ein kritisches Urteilsvermögen entwickeln und so in die Lage versetzt werden, am demokratischen Gemeinwesen und an der Gestaltung der politischen Kultur aktiv teilzuhaben. (Vgl. Fachanforderungen Geschichte)

 

Unser Geschichtsunterricht ist: problemorientiert, handlungsorientiert und vor allem nah an unseren Schüler:innen.

 
 

Geschichte heißt für uns: erinnern, entdecken, erforschen, erleben und erfahren
 

Erinnern heißt für uns:

WIR setzen uns durch verschiedene Formen des Erinnerns und der Erinnerungskultur mit der Vergangenheit auseinander. Dazu zählen Zeitzeugenbesuche oder Schüler:innen-Projekte zum Volkstrauertag. Die Schüler:innen kommen mit Zeitzeugen ins Gespräch, führen Interviews oder setzen sich durch ihre aktive Beteiligung bei der Sammelaktion der Kriegsgräberfürsorge gegen das Vergessen ein.
 

Entdecken heißt für uns:

WIR entdecken mithilfe von Geschichte, dass man gerade in einer historisch bedeutenden Stadt wie Lübeck die eigene Lebensumwelt noch einmal ganz neu kennenlernen kann, weil wir hier ja mit beinahe jedem Schritt auf Historisches stoßen, auf "Stein gewordene Geschichte", seien es nun Bauwerke, Denkmäler anderer Art, Produkte der Kunst. Aber auch geschichtlich so weit entfernte Zeiten wie das Mittelalter oder die Steinzeit können wir durch handlungsorientierte Lehr- und Lernformen wie die Erstellung steinzeitlicher Talismane mithilfe des „Steinzeitmanns“ den SuS näher bringen.
 

Erfahren heißt für uns: 

WIR sind gemeinsam auf den Spuren von Geschichte unterwegs und er-„fahren“ diese hautnah. Das kann ein Ausflug mit dem Linienbus Nummer 5 der Hansestadt Lübeck in die Geschichtswerksatt Herrenwyk sein, ein Besuch im Stasi-Gefängnis in Rostock, ein Fachtag in unserer Hauptstadt Berlin oder die Studienfahrt nach Krakau. Wir erfahren vor Ort, was sich ereignet hat, besuchen historische Plätze und prägen unser Geschichtsbild immer wieder neu.

 

Erforschen heißt für uns:

WIR machen uns selbst auf die Suche und recherchieren vor Ort. Geschichte ist nicht nur eine „Geschichte“ aus dem Lehrbuch, sondern wir erforschen sie einfach selbst. Wir beginnen damit in Klasse 6, wenn ein eigener Gegenstand zum Objekt der Forschung wird und wir uns auf die Suche nach Informationen machen. Schnell ist man dann mit den Tücken der Gesellschaftswissenschaften konfrontiert: Woher bekomme ich Informationen? Wie zuverlässig sind meine Quellen? ...

Das geschieht aber auch, wenn der 8. Jahrgang im Stadtarchiv aktiv in der Vergangenheit der eigenen Stadt unterwegs ist oder zum Bespiel in der 9. Klasse, wenn der Fachtag zum Thema „Spurensuche“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme ansteht. 
 

Erleben heißt für uns: 

WIR reisen in der Zeit zurück und erleben „wie es einst gewesen ist“. Auf dem Bauspielplatz „Roter Hahn“ wird Korn zu Mehl gemahlen und Fladenbrote rösten duftend über dem Feuer, der Schmiedehammer wird geschwungen, der Bogen gespannt, eine Münze geprägt und Feuer gemacht. Mit dem „Steinzeitmann“ wird mit nachgebauten Werkzeugen gearbeitet und im Hansemuseum schlüpft man in die Kleider des Mittelalters und schreibt mit dem Federkiel. Wir sind der Geschichte nicht nur auf der Spur – hier wird Geschichte lebendig.